Master im Ausland

Master im Ausland

Während man sich früher durch Auslandserfahrungen von anderen Bewerbern hervorgehoben hat, werden diese heutzutage immer öfter vorausgesetzt. Deshalb beschließen viele Studenten schon im Bachelorstudium ein Auslandssemester einzulegen, andere nutzen die Wartezeit zwischen dem Bachelor und Master um Auslandserfahrungen zu sammeln und wieder andere entscheiden sich für ein komplettes Studium in der Ferne.

Gründe für ein Auslandsstudium

Warum zieht es immer mehr Studenten ins Ausland? Die Gründe können ganz unterschiedlich sein. Wie bereits erwähnt sind Auslandsaufenthalte bei Bewerbern immer gern gesehen. Während einige schon im Bachelorstudium ihre kulturellen Erfahrungen erweitern konnten, war in anderen Studiengängen kein Auslandssemester vorgesehen. Um das zu kompensieren entscheiden sich Bachelorabsolventen für eine Weiterbildung im Ausland.

Ein weiterer Grund um seinen Masterabschluss nicht in Deutschland zu machen ist oftmals das Fernweh. Wer schon positive Erfahrungen im Ausland gesammelt hat, möchte gerne auf ihnen aufbauen und sich noch intensiver mit der Kultur und der Sprache befassen.

Auch die Absage für einen Studienplatz in Deutschland führt des Öfteren dazu, dass Studenten sich dazu entschließen ihr Glück wo anders zu suchen. Aber auch ein besonderer Studiengang, wie es ihn in Deutschland nicht gibt, oder eine spezielle Universität können für ein Auslandsstudium ausschlaggebend sein.

Vorteile und Nachteile eines Masterstudiums im Ausland

Dass ein Auslandsstudium von potentiellen Arbeitgebern positiv gewertet wird, ist inzwischen deutlich geworden. Aber auch für Sie persönlich gibt es Vorteile, wenn Sie sich dazu entschließen ihren Master im Ausland zu machen.

An erster Stelle steht der Spracherwerb. Da viele Universitäten englisch-sprachige Studiengänge anbieten, werden Sie durch den täglichen Gebrauch ihre Englischkenntnisse erweitern. Zusätzlich bieten viele Universitäten auch Sprachkurse an, um beispielsweise die Landessprache zu lernen, wodurch Sie Ihre interkulturellen Kompetenzen weiter ausbauen können. Nicht selten knüpft man in der Zeit auch internationale Kontakte die sich auch im späteren Berufsleben von Vorteil sein können.

Trotz all der positiven  Aspekte sollte man auch beachten, dass ein Auslandsstudium nicht immer reibungslos verläuft. Die neue Sprache und Kultur kann anfangs sehr herausfordernd sein und auch die Anpassung an die den neuen Lebensstil bedarf ein wenig Eingewöhnungszeit. Ebenso sind auch die finanziellen Aspekte zu beachten. Schon allein die Studiengebühren sind, je nach Land und Art der Hochschule, sehr hoch. Hinzu kommen noch Lebenshaltungskosten und Büchergeld.

Finanzierungsmöglichkeiten

Die Studienkosten können durch verschiedene Finanzierungshilfen zum Teil gedeckt werden. Ganz klassisch gibt es das Auslands-BAföG. Dabei ist es wichtig es rechtzeitig zu beantragen. Eine andere Möglichkeit bieten Stipendien, wie zum Beispiel von dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Dort finden Sie eine ausführliche Stipendiendatenbank, mit zahlreichen Ländern und Fachrichtungen. Oftmals beeinflusst nicht nur der Notendurchschnitt, sondern viel eher Ihre Motivation, die Vergabe der Stipendien. Weitere Finanzierungsalternativen können hier nachgelesen werden.

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