Backpacking in den Semesterferien: So wird die Reise zum Abenteuer!

Wer sein Glück als Backpacker sucht, der braucht im Grunde nicht viel, um direkt durchzustarten: Meist tut es ein gut sortierter Rucksack, ein Notebook und ein umfassender Reiseführer und schon kann man sich auf die Reise begeben. Will man nun nicht unbedingt Haus und Hof auf unbestimmte Zeit zurücklassen, so bietet es sich für den Anfang an, nur ein paar Wochen mit dem Rucksack zu verreisen, beispielsweise in den Semesterferien – wer dieses Abenteuer schon immer einmal auf sich nehmen wollte, dem sei dies sogar unbedingt ans Herz gelegt, denn wenn der harte Arbeitsalltag erst einmal losgeht, bleibt den meisten gar keine Zeit mehr für so eine Spontanreise und Urlaubstage sind rar und kostbar.

Sicher unterwegs in weiter Ferne

Ein paar Regeln und Ratschläge sollte man allerdings dennoch beherzigen, gerade wenn man sich direkt ans andere Ende der Welt aufmacht. Der Vorteil des Rucksackreisenden ist in der Regel, dass dieser flexibel unterwegs ist, nur selten gibt es eine organisatorische Absicherung oder weit im Voraus geplante Buchungen. Gerade deshalb sollte man sich aber auch über Folgendes im Klaren sein: Wird man beispielsweise Opfer eines Diebstahls, so kann man keine Unterstützung erwarten. Es lohnt sich also, derartige Risiken zumindest ansatzweise zu berücksichtigen.

Worauf gilt es zu achten?

Begibt man sich ins Ausland, so sollte man zu Beginn einen Blick auf die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes werfen. Zusätzlich sollten nach Möglichkeit aber auch Informationen aus erster Hand zurate gezogen werden, beispielsweise von anderen Reisenden, die sich gerade vor Ort befinden und darüber bloggen. Dramatische Ereignisse wie Aufstände oder Überschwemmungen sind als Backpacker allerdings dennoch nicht zu befürchten, die meisten Gefahren sind eher einfacherer Natur. Ganz weit oben steht hierbei Diebstahl. Um sich davor zumindest weitgehend zu schützen, sollten Backpacker:

  • Bei passendem Budget ein Einzelzimmer mit Safe nutzen statt eines großen Schlafsaals
  • Wichtige Habseligkeiten an der Rezeption abgeben
  • Einige unerwartete Verstecke für Kreditkarten und Geld einplanen

Trotz aller Vorsicht sollte man aber soweit es geht versuchen, Angst und Paranoia abzulegen, denn andernfalls wird der Trip mit dem Rucksack ziemlich schnell seinen Reiz verlieren.

Auch in Deutschland lohnt sich der Rucksacktourismus

Aber auch in Deutschland lässt sich das Backpacking zelebrieren, wenn man dem eigenen Land nicht direkt den Rücken zukehren möchte. Ob preiswertes Hostel am Karlsruher Hauptbahnhof oder in ländlicher Idylle privat bei Freunden, ein Städte- und Regionen-Trip durch die deutschen Metropolen lohnt sich allein schon aufgrund vieler Sehenswürdigkeiten, interessanter regionaler Gepflogenheiten oder auch, um das Heimatland besser kennenzulernen. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil am Backpacken in Deutschland ist außerdem, dass die hier entstehenden Freundschaften nicht wieder nach ein paar Mails im Sande verlaufen, sondern man sich durch die geringere Distanz eher im Auge behält.

Hier bietet sich auch das sogenannte Couch-Surfing an, das gerade für Studenten oftmals interessant ist, da es meist junge Menschen sind, die den Couch-Surfern einen günstigen Übernachtungsplatz zum Unterkommen anbieten. Gerade der soziale Aspekt dieses Trends passt zu den flexiblen Backpackern und sorgt für regen Austausch unter den Teilnehmern. Diese Methode ist allerdings nicht grundsätzlich für jeden zu empfehlen, gerade so mancher Frau wird diese Übernachtungsform vielleicht nicht geheuer sein aufgrund der vorher nicht kalkulierbaren Risiken.

Weiterführende Links

Stern – Südafrika für Rucksackreisende