Günstige Unterkunftsmöglichkeiten für Studenten

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Wer reist, muss auch wohnen. Egal, ob in Berlin, Montreal oder Abu Dhabi. Dabei haben sich mit den Möglichkeiten des Internets sowohl die Arten zu wohnen verändert als auch das Reisen selbst. Besonders, wenn es weiter weg gehen soll, ist mancher Reisende darauf angewiesen, günstig zu übernachten.

Hotels sind, je nach Saison und Ort, schnell ausgebucht oder außerhalb des eigenen Reisebudgets. Dann ist vielleicht Couchsurfing, Camping, Glamping oder ein günstiges Apartment oder Ferienhaus etwas für Sie. Insbesondere, wenn Sie nicht in einem der vielen Online-Verzeichnisse für Bed & Breakfast fündig werden.

Couchsurfing

Für alle, die auf Reisen keine Angst vor fremden Menschen haben, ist Couchsurfing das praktizierte „globale Dorf“. Couchsurfer vernetzen sich virtuell, um sich im realen Leben gegenseitig kostenlose Schlafgelegenheiten anzubieten. Das kann ein Sofa sein, die Luftmatratze auf dem Küchenfußboden, aber auch das komfortable Federbett im Gästezimmer mit eigenem Bad.

Das ist ein Abenteuer für alle Beteiligten – Schließlich weiß man nie genau, mit wem man es zu tun bekommt. Doch das wird sich im Laufe einer Nacht ändern. Im besten Fall erlebt man eine unvergessliche Zeit mit einer nun gar nicht mehr so fremden Person.

Dazu gibt es Insidertipps und manchmal auch persönliche Stadtführungen. Man entdeckt Orte, die in keinem Reiseführer stehen und lernt vielleicht auch Freunde fürs Leben kennen – in rund 20.000 Städten und 220 Ländern. Im schlechtesten Fall sieht man sich danach nie wieder.

  • couchsurfing.org – Virtueller Treffpunkt für internationale Couchsurfer
  • der-reise-experte.de – Blogger geben Tipps zum Thema Couchsurfing
  • roomsurfer –

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Camping

Wer eine Zeitlang als mobiler Selbstversorger leben will, für den ist vielleicht der gute alte Campingplatz die richtige Lösung. Ob als Rucksacktourist mit Zelt oder als Reisender mit Wohnwagen oder -mobil, kann man hier über kurz oder lang Station machen. Eine schöne Landschaft ist in der Regel inklusive.

Vor mangelhaftem Komfort oder Hygiene muss man sich heute übrigens nicht mehr fürchten: die Sanitäranlagen sind mehrheitlich sehr modern und je nach Campingplatz gibt es sogar einen Supermarkt, ein Restaurant, einen Pool etc.

Übrigens: Nicht nur in der Ferne, auch Zuhause ist Camping immer mehr zu einer (Zwangs-)Lösung für Studenten geworden. Die allgemeine Wohnungsnot – insbesondere in Hochschulstädten – erfordert von nicht wenigen Studenten ein zeitweiliges Leben in Wohnwagen oder auf Matratzenlagern in öffentlichen Gebäuden.

Glamping

Unkonventionell, frei und ungebunden – Zelten haftet nach wie vor die Magie des ursprünglichen Nomadenlebens unserer Vorfahren an. Doch damit leider auch allzu oft der Makel von Gemeinschaftsduschen, harten Zeltböden, Dosenravioli und tiefere Einblicke  ins Privatleben der Nachbarn als man je bekommen wollte.

Doch es geht auch glamourös: Die Luxus-Variante des Campings nennt sich „Glamping“. Glamper bauen Ihre Behausung nicht selbst auf, geschweige denn schleppen sie kilometerlang durch die Einöde. Sie nächtigen in noblen Jurten, Tipis oder Airstream-Caravans mit Internet-Anschluss. Sie duschen in gediegen privater Atmosphäre, aber mit idyllischem Natur-Panorama. Das abendliche Menü wird im Speisezelt gereicht und in der Biwak-Lounge gibt es Schirmchendrinks und andere Annehmlichkeiten.

Glamping-Angebote gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt, und mit dem Standort variieren auch die Preise. In ihrer Ausstattung rangieren die meisten Glamping-Plätze durchaus in der 5-Sterne-Klasse herkömmlicher Hotels. Daher sind 250 Euro pro Nacht und Person nicht ungewöhnlich. Für Studenten kommen hingegen eher die günstigen Glamping-Plätze in Frage: ab etwa 100-120 Euro für ein Wochenende in der Nebensaison.

  • glampen.de – Alles zum Thema Glampen in Europa
  • goglamping.net – Umfassende Übersicht von Glamping-Gelegenheiten weltweit

Apartments und Ferienhäuser

Apartments oder Ferienwohnungen bzw. -häuser anzumieten ist eine angenehme und günstige Unterkunftsvariante – insbesondere wenn man vorhat, in einer Gruppe zu verreisen. Denn der Preis richtet sich nach dem Objekt und nicht nach der Personenzahl. Wer möglichst unabhängig mit seinen Freunden verreisen möchte, aber einen gewissen Komfort nicht missen möchte, ist hier auf der richtigen Seite.

Während des Urlaubs kann man dann z.B. gemeinsam kochen und brunchen und spart sich somit das Geld fürs Auszugehen. Und falls das Wetter nicht mitspielt oder die Bars geschlossen haben, kann man in der geräumigen Unterkunft gemütlich zusammen sitzen und entspannen.

“Das” traditionelle Ziel für einen Urlaub im Ferienhaus ist Dänemark. Doch auch diejenigen, die es Exotischer wünschen, können z.B. mithilfe von Online-Datenbanken schnell fündig werden – sei es für einen Hausboot-Urlaub in den Grachten Amsterdams, eine Designer-Loft in Berlin oder ein Ferienhäuschen an einem kanadischen See.