In 5 Schritten zum Burnout

Wo immer es in Medienberichten um Menschen und Karriere geht, ist das Thema “Burnout” nicht weit. Es ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr massive Erschöpfung – und zwar körperlich ebenso wie emotional. Akuter Stress, der von den Betroffenen nicht mehr verarbeitet werden kann.

Das Ausgebrannt-Sein kann sich dauerhafter Müdigkeit äußern, aber auch in Aggression und psychosomatischen Beschwerden. Im Grunde genommen sind es völlig unterschiediche Symptome, die aber eines deutlich machen:

Wie ensteht Burnout?

Das System “Mensch” ist aus dem Gleichgewicht geraten. Dabei ist die innere Leere nur die letzte Stufe einer monate- oder sogar jahrelangen Entwicklung. Werden die Anzeichen ignoriert, drohen Depression, chronische Beschwerden und Sucht.

Obwohl es das Burnout-Syndrom in unterschiedlichen Ausprägungen gibt, lassen sich bis dahin doch grundsätzlich folgende Verläufe feststellen (entnommen von das-burnout-syndrom.de):

Erfolg

Kein Dunkel ohne Licht. Dementsprechend erfahren Ausgebrannte zunächst Erfolge, ernten die Anerkennung von Familienmitgliedern und Freunden, Kommilitonen und Dozenten. Das Belohnungszentrum im Hirn wird angesprochen.

Glückshormone versetzen den Körper in einen Rauschzustand. Ausruhen ist Entzug.

Erste Stress-Symptome

Wenn der Kopf fortwährend unter (körpereigenen) Drogen steht, macht sich bei Überlastung zuerst der Körper bemerkbar: Einschlafstörungen, Rückenschmerzen, Verspannungen.

Arbeit und Studium werden anstrengender, die eigenen Erwartungen immer weniger erfüllt.

Augen zu und durch

Wenn Versuche scheitern, mit Sport und besserer Ernährung des Stresses Herr zu werden, steigt der Druck weiter. Noch immer kein Gedanke an Entspannung und Kürzertreten.

Noch mehr Anstrengung

Stattdessen arbeitet der Betroffene noch härter an sich: noch früher in der Unibibliothek und bis in die Nacht am heimischen Schreibtisch. Die Konzentration leidet, es schleichen sich immer mehr Fehler ein.

Mit den stärker werdenden Ängsten zu versagen sinkt das Vertrauen in sich selbst. Atembeschwerden, Herzrasen oder Tinnitus sind in dieser Phase nichts Ungewöhnliches.

Burnout

Der Tiefpunkt ist erreicht: Burnout. Der Betroffene ist endgültig nicht mehr arbeits- oder leistungsfähig. Oft wird eine stationäre oder psychotherapeutische Behandlung notwendig.

Zwar sind Psychopharmaka ein gängiges Mittel bei der Behandlung der Symptome von Burnout – egal ob auf Rezept oder selbst verschrieben. Doch langfristig helfen nur grundlegende Maßnahmen. Deren Ziel ist es, den Patienten zu einem besseren Umgang mit Stress und Reizüberflutung durch Multitasking in Beruf und Studium anzuleiten.

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