Die besten Orte zum Flirten

Wer seinem Single-Dasein ein Ende bereiten möchte, muss sich bewegen. Gerade im Alltag gibt es unzählige Möglichkeiten für einen unverbindlichen Flirt. Das bringt einen nicht nur auf andere Gedanken, sondern eröffnet -ganz nebenbei- auch neue Kontakte zu Menschen mit ähnlichen Interessen.

Statistisch gesehen finden sich zwar die meisten Verbindungen auf der Abeit. Doch, wenn es das “Angebot” in der Uni nicht hergibt? Sie können natürlich in Studi-Kneipen oder Diskos auf die Pirsch gehen. Doch hier ist die Konkurrenz recht groß.

Flirts im Alltag

Außerdem variiert die Aussicht auf  “Jagderfolg” stark (Wochentag, Laden, Jahreszeit). Auf die Dauer wird das auch recht teuer. Dabei gibt es auch im Alltag viele Orte, an denen Sie “Ihm” oder “Ihr” begegnen können.

Sie haben ein Objekt der Begierde an der Bushaltestelle oder in der Warteschlange vor ihnen entdeckt? Machen Sie den ersten Schritt: Erkundigen Sie sich unverbindlich, ob ein bestimmter Bus schon durch ist, ob das hier immer so lange dauert, fragen Sie nach einem Taschentuch oder der Uhrzeit. Alles andere ergibt sich bei Interesse.

Auch Parks eignen sich hervorragend zur Kontaktaufnahme. Hunde, vor allem Mischlinge, provozieren bei Hundefreunden (und vor allem -freundinnen) die Frage: “Was ist denn das für einer?” Der Rest ist Flirtgeschichte.

Flirts & Zielgruppen

Doch grundsätzlich gilt: Je spezifischer die Zielgruppe, desto größer die Möglichkeit für einen Flirt. Vereine sind zum Beispiel gute Orte, um Menschen jeglichen Geschlechts kennenzulernen: Lauftreffs, Theater-Vereine, Hundezüchter…  600.000 Gruppierungen gibt es allein in Deutschland. Da sollte wohl auch etwas für Sie dabei sein, oder?

Falls Vereinsmeierei nicht Ihr Ding ist: Wie wäre es statdessen hiermit?

Trödelmarkt

Flohmärkte finden häufig am Wochenende statt. Das heißt: wer hier bummelt, ist entspannt und hat Zeit. Vor allem ist er ein Individualist mit Sinn für schöne oder seltene Dinge jenseits des Massengeschmacks. Zunächst unverbindliche Gespräche über Waren und Preise sind gute Türöffner für “mehr”. Oder zumindest Einladungen zum Kaffee.

Konzertsaal / Live-Club

Egal ob Klassik, Jazz oder Heavy-Metal – Musik sagt immer auch etwas über ihre Hörer aus. Mit anderen Worten: Wenn Sie auf Konzerte Ihrer Lieblings-Bands (oder eines vielversprechenden Newcomers) gehen, treffen Sie unweigerlich Leute, die zumindest teilweise auf Ihrer Wellenlänge funken.

Ob eine Unterhaltung während des Konzertes zustande kommt, hängt nicht zuletzt von der Umgebung ab: Im Theater wird es wahrscheinlich als störend empfunden, im Rock-Konzert ist es wegen der Lautstärke unter Umständen nicht möglich.

Aber, sollten Sie in den Pausen, im Foyer, am Merch-Stand etc. dazu Gelegenheit haben, gibt es unzählige Anlässe, ein Gespräch zu beginnen: Komponist, Band, Werke, Alben, Vorgruppe, Sound, Lautstärke, Anfangszeiten etc.

Bücherei / Buchhandlung / CD-Geschäft

Das gleiche gilt für Freunde des gedruckten Wortes und des guten Tons: Wer sich in CD-Geschäften, Bibliotheken und Buchhandlungen begibt (und seine Medien nicht im Internet bestellt), tut das in der Regel mutwillig. An den literarischen, musikalischen oder sachlichen Vorlieben lassen sich gegebenenfalls gemeinsame Interessen ablesen.

Oder zumindest erkennen, ob “Er” oder “Sie” sich für mehr interessiert als den Sportteil der Zeitung oder das ewig gleiche Programm im Format-Radio. Gesprächs-Starter sind hier natürlich Fragen nach Titel oder Autoren, Bemerkungen zu ähnlichen Werken etc. Oder Sie erkundigen sich einfach nach dem Weg ins nächste Café.

Museum

Oder versuchen Sie es mal im Museum. Den Besuchern von Ausstellungen und Vernissagen ist eine gewisse Grundbildung nicht fern. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Führung durch einen der großen Kulturtempel der Republik?

Sie haben irgendwas nicht verstanden? Fragen Sie doch die attraktive Kunststudentin in der Gruppe neben ihnen. Oder erkundigen Sie bei dem schwarzgewandten Kunstkenner nach seiner Meinung zu diesem oder jenem Ausstellungsstück.

Sollte sich die Unterhaltung als fruchtbar erweisen, lässt sie sich im Museums-Café bestimmt vertiefen.

Friseur

Wer großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, ist beim Friseur gut aufgehoben. Auch, was den Haarstylisten als Flirt-Terrain angeht. Gerade in szenigen Friseur-Shops der Unistädte passiert zwischen Termin und Schere mehr als nur in Frauenzeitschriften zu blättern.

Wer zum Beispiel seinen wartenden Nachbarn (resp. die Nachbarin) um Hilfe beim eigens mitgebrachten Sudoku oder Kreuzworträtsel bittet, vertreibt beiden die Langeweile. Und hinterher ist im besten Fall eine stilbewusste Bekanntschaft mehr geschlossen.

Fitness-Studio

Stahl und nackte Fliesen, Chrom und Schweiß – Die martialisch anmutenden Muckibuden der 80er Jahre sind zum Glück passé. Die Fitnessstudios von heute sind Wellness-Oasen mit Wohlfühlfaktor. Hier bleibt man auch schon mal länger als nur für die Zeit des Trainings.

Die Atmosphäre dort ist in der Regel locker. Wer hierher kommt, hält viel von Fitness, tendiert (unterschiedlich ausgeprägt) zur Eitelkeit. Auf jeden Fall achtet er auf seine eigene Erscheinung.  Außerdem ergeben sich viele Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme:

Erkundigen Sie sich als Frau in der Lounge nach dem besten Fitness-Shake. Oder besuchen Sie als Mann einen Yogakurs: Als einer von wenigen “Hähnen im Korb” fallen Sie auf. Das erleichtert ungezwungene Flirts ungemein. Und, wer sich beim ersten Aufeinandertreffen nicht so recht traut, kann sich sicher sein: Er oder Sie kommt wieder.

Flirtportale im Internet

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