Paris – Stadt der Liebe

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Wenn es einen Titel “Europäische Hauptstadt der Künste” gäbe – Paris hätte gute Aussichten darauf. Denn welche andere Stadt inspiriert Schriftsteller und Maler, Musiker und Mode-Designer gleichermaßen – und das schon seit Jahrhunderten? Die Liste berühmter Persönlichkeiten dieser Stadt ist lang.

Angefangen bei Victor Hugo und Paul Cezanne über Jim Morrison bis Karl Lagerfeld. Sie alle haben in Paris ihre Spuren hinterlasssen. Hinzu kommen weltbekannte Orte und Bauwerke, an denen selbst der hartnäckigste Touristen-Ziel-Verweigerer nicht vorbeikommt:

Sehenswürdigkeiten

Notre Dame und Eiffelturm, Sacre Coeur und Louvre, Triumphbogen und Invalidendom, Pére Lachaise und Montmartre, Champs-Elysée , Montparnasse, Quartier Latin etc. Sie müssen ja nicht nicht alles abhaken – und schon gar nicht auf einmal.

Die Wurzeln von Paris reichen bis in die Antike zurück (s.  Asterix’ Abenteuer in “Lutetia”). Daher ist es durchaus wahrscheinlich, dass es auch noch beim nächsten Besuch steht.

  • Multikulturelles Miteinander

Stattdessen lässt sich in jedem Viertel etwas Eigenes entdecken: Die Straßen von Paris sind geprägt durch das multikulturelle Miteinander von Europäern, Chinesen, Arabern, Afrikanern und Juden. Wer es beschaulicher mag, entspannt einfach bei einem Spaziergang, z.B. im Parc des Buttes-Chaumont, der schon zu Napoleons Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel war.

  • Spaziergang: Seine-Ufer und Katakomben

Oder Sie flanieren entlang des Seine-Ufers: Wenn Sie sich dafür ein Fahrrad leihen, lassen sich auch die vielen Sehenswürdigkeiten an der Seine (u.a. Notre Dame, Musée d’Orsay und Conciergerie) hervorragend verbinden. Für wohligen Grusel sorgt indes eie Gang durch die Katakomben von Paris. Die unterirdischen Gänge sind Ende des 18. Jahrhunderts entstanden, als die innerstädtischen Friedhöfe kurzerhand unter die Stadt verlegt wurden.

Shopping und Gastronomie

Wesentlich “diesseitiger” geht auf den Boulevards von Paris zu: Gaultier, Armani oder Dior – In einer Stadt, die alljährlich die neuesten Modetrends gebiert, ist ein Besuch ohne ein wenigstens  flüchtiges Auf-und-Ab auf den Einkaufsstraßen unmöglich. Dort (und in den zahlreichen Seitenstraßen) haben einige der populärsten Luxus-Boutiquen ihr Domizil.

Und in den Edelkaufhäusern von Paris kommen besonders ausländische Touristen in den Genuss von Rabatten: Zum Beispiel auf dem Boulevard Haussmann, bei Printemps oder den Galeries Lafayette (dem wohl architektonisch schönsten Shoppingtempel der Stadt).

  • Schlussverkauf und Flohmarkt

Schnäppchenjäger hingegen werden im Sommer- bzw. Winterschlussverkauf aufmerksam. Unter dem Banner “Soldes de Paris” will sich die “Stadt der Liebe” als europäische Hauptstadt des Shoppings einen Namen machen.

Oder sie schlendern über auf einen der Flohmärkte in und um Paris: Paul-Bert in St. Ouen, zum Beispiel, besticht mit mehr als 200 Ständen und sieben Alleen durch Übersichtlichkeit und Vielfalt. Der traditionsreichste Flohmarkt ist wohl Les Puces de la Porte de Montreuil: Er findet bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts statt (jeweils an den Wochenenden und montags). Auf dem Markt Les Puces de la Porte de Vanves können Liebhaber alter Bilder, Möbel und sonstigen Trödel hervorragend stöbern (geöffnet an den Wochenenden von 7:00 Uhr bis 19:30 Uhr).

Kultur

“Leben wie Gott in Frankreich” – diese Floskel kommt nicht von ungefähr. Schließlich ist das kulturelle Selbstbewusstsein der Pariser nicht selten derart ausgeprägt, dass es in den Augen von Außenstehenden schon fast wieder in Arroganz umschlägt. Andererseits: Sie können es sich leisten.

  • Centre Pompidou

Kaum eine andere Stadt bietet so viele Anlässe zur ästhetischen Erbauung wie Paris. Ein Highlight für Kunstinteressierte ist das Centre Pompidou: Anstatt Belüftung, Elektro- und Wasserleitungen zu verstecken, wurden sie beim Bau in den 1970er Jahren außen angebracht. Diese für Museen wohl einzigartig futuristische Fassade sorgte noch lange nach seiner Fertigstellung für Diskussionen.

Das dadurch überaus geräumige Gebäude beherbert ein Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts (“Musée National d’Art Moderne”) – im übrigen das europaweit größte seiner Art. Außerdem befindet sich unter seinem Dach  ein Zentrum für Musikforschung, eine Bücherei sowie Kino- und Theatersäle.

Weiterführende Links

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