Partyszene Osteuropa – Bässe, Bars und Balkanbeats

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Wenn es um Party-Urlaub geht, wird Südosteuropa immer beliebter. Dabei sind die meisten Locations am Balaton, in Kroatien oder Bulgarien häufig günstiger als die viele Orte auf den Balearen. Hinzu kommt: Per Flugzeug sind Pag, Siofok oder Varna ebenso gut zu erreichen wie der Playa d’en Bossa oder El Arenal.

Da kann von Geheimtipp wohl keine Rede mehr sein. Einige der angesagtesten Party-Strände in Süd-Osteuropa haben wir hier zusammengestellt:

Pag (Kroatien)

Pag ist so etwas wie das kroatische Ibiza. Eine Insel im Zeichen von Lifestyle, satten Beats und XXL-Cocktails in der prallen Adria-Sonne. Erst recht, seit dort beschlossen wurde, auf Sperrstunden gänzlich zu verzichten. Die Folge: Clubs, Discos und Bars haben bis zu 24 Stunden geöffnet.

Am Strand von Zrce reihen sich die Tanz- und Feiertempel aneinander wie die sprichwörtlichen Perlen einer Kette. Das Bild, das sich dem Urlauber hier bietet wird hier vor allem von einem Eindruck geprägt: Jungen Menschen, die ihre wogenden Körper zu den Sounds internationaler Top-DJs bewegen. Was will man mehr?!

Siofok (Ungarn)

Balaton, Plattensee – hört sich zunächst nach biederem Camping-Urlaub an. Doch mittlerweile feiert das ungarische Siofok sein Revival als angesagte Destination des tanzwütigen Feiervolks. Besonders die junge Generation (U30) schätzt Siofok wegen seiner günstigen Preise. Mit durchschnittlich fünf bis zehn Euro bewegt sich der Eintrittspreis der meisten Locations in Siofok zudem deutlich unter Ibiza-Niveau.

Noch ein Vorteil: Von Deutschland aus sind Sie ruckzuck dort. Dann heißt es: raus aus dem Flieger, rein ins Vergnügen. Und wer von Konservenbeats genug hat, kann auch eines der vielen Live-Festivals (u.a. das Coca Cola Beach House) besuchen oder die Bikini-Figur bei einer der zahlreichen Fun-Sportarten in Form halten.

Sonnenstrand (Bulgarien)

Wo “Sonnenstrand” drauf steht, ist Party drin. So lautet offenbar das Credo der Fetenpublikums im bulgarischen Burgas. Auch hier sorgen unzählige Discos und Partytempel rund um die Uhr (24 Stunden täglich!) für Stimmung.

Die stilistische Bandbreite reicht dabei von von Hardcore-Techno mit Lasershow im “Mania” bis zum soliden Rock’n’Roll im Live-Club “Iceberg”. Wenn dann noch Party-Eminenzen wie Jürgen Drews auf eine der Club-Bühne steigen, wird klar, warum man den Sonnenstrand auch “Ballermann des Balkans” nennt.

Goldstrand (Bulgarien)

A propos “Ballermann”: Auch die Sendung “Ballermannhits” (RTL2) wurde unlängst in Bulgarien aufgezeichnet. Am Goldstrand (nahe Varna), der mit dem Sonnenstrand als Party-Magnet des Balkans wetteifert. Zwei Flugstunden trennen deutsche Party-Süchtige vom fast vier Kilometer langen Sandtrand, der seinem goldigen Namen alle Ehre macht.

Tagsüber kann man sich unter bulgarischen Sonne aalen, wahlweise Jetski fahren oder sich “einfach so” in die kühlenden Fluten des Schwarzen Meers stürzen. Abends geht es dann in den Feierstätten der Region heiß her, zum Beispiel im “Bonkers” oder dem “Roxy”.

Außerdem laden am Goldstrand stattliche zwölf Diskos mit ihren Bars zur Party unter freiem Himmel. Da ist großer Spaß für kleines Geld angesagt.