Studium & Finanzen: So behalten Sie den Überblick

Bildquelle: ruzanna / Shutterstock.com

Zwei Themen bewegen Studenten ganz besonders: Klausuren und Finanzen. Wer beides im Griff hat, gilt als fast schon beneidenswerter Lebenskünstler. Schließlich steht das eine steht dem anderen nur allzu gern im Weg. Dabei lassen sich auch kleine Studentenkassen auf einem ordentlichen Niveau halten.

Mit der richtigen Finanzsoftware auf dem Rechner bringen Sie Ordnung in Einnahmen und Ausgaben. Vor allem: Das ist zum Einen gar nicht so schwer wie viele denken.

Finanzen im Griff

Zum Anderen auch nicht so aufwändig wie die meisten befürchten. Schließlich unterscheiden sich die unterschiedlichen Programme im Wesentlichen durch ihren Umfang. Welche Software die richtige für Sie ist, hängt also von Ihren persönlichen Ansprüchen ab.

Eine elementare Funktion enthält jedoch so gut wie jede Finanzsoftware (z.B bei Quicken): Die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben. Also: Was kommt rein, was geht raus? Und vor allem: Was bleibt übrig?

Wer sich nicht scheut, kann sich die finanzielle Situation in den meisten Programmen auch anhand verschiedener Diagramme darstellen lassen. Besonders hilfreich ist es dann, wenn das Programm über Konten verfügt, denen sich die einzelnen Ausgaben zuordnen lassen.

Professionelle Programme funktionieren meist nach dem Prinzip der doppelten Buchführung: Was vom einen Zweck-Konto runtergeht, wird auf einem anderen als Plus notiert. Ein Beispiel: Wenn Sie Geld von Ihrem BAföG-Konto ausgeben, notieren sie es auf dem Konto “Spesen” als Plus, falls Sie es in der nächsten Studi-Kneipe gelassen haben. So behalten Sie gleichzeitig den Überblick, wofür Sie wieviel Euros ausgegeben haben.

Doch das ist häufig gar nicht erforderlich. Es reicht eine Darstellung nach dem Prinzip der Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Wichtig ist es zunächst, zu wissen, wo das Geld hinfließt und in welchen Mengen.

Online-Banking

Die meisten Programme fungieren darüber hinaus als Schnittstelle zum Online-Banking. So werden die aktuellen Transaktionen automatisch heruntergeladen und die finanzielle Situation laufend aktualisiert. Oftmals können auch Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge direkt von der Finanzsoftware aus in Auftrag gegeben werden.

Neben dem eigenen Girokonto lassen sich mit vielen Finanzprogrammen auch Kreditkartenkonten, Darlehenskonten sowie Fest- und Tagesgeldkonten verwalten. Es werden also alle wichtigen Transaktionen in einem Programm vereint.

Auf diesem Wege lässt sich schnell und problemlos eine Übersicht über die aktuelle finanzielle Lage erstellen. Eine Gegenüberstellung aller Kontenbewegungen, einfach per Mausklick.

Erweiterte Funktionen für Finanzprofis

Darüber hinaus beinhalten viel Programme auch Funktionen für Finanzprofis: So ist die Depotverwaltung nahezu überalle fester Bestandteil von Finanzsoftware. Aktien und Fonds lassen sich damit ebenso einfach verwalten wie kontrollieren.

Ein integriertes Risikomanagement trägt oftmals dazu bei, dass die Haben-Seite kontinuierlich anwächst und der Anwender Hinweise erhält, wann ein Verkauf ratsamer erscheint.

Abgerundet werden Finanzprogramme mit integrierten Organizern, mit denen sich Termine und Adressen verwalten lassen, hinzu kommen Steuer- und Gehaltsplaner für einen Brutto-Netto-Vergleich usw.

Alles in allem lassen sich die Finanzen dank ausgeklügelter Programme heute bestens in den Griff kriegen. Es bedarf zwar stets zu Beginn einiger Zeit, bis alle Daten eingegeben sind, aber die letztendliche Zeit (und Geld-) Ersparnis wiegt diesen Umstand um ein Zigfaches wieder auf.

Tipp: Wer sein Geld zusammen halten will, aber auch kein Geld für Software ausgeben möchte, findet auf Freeware.de eine breite Palette an kostenloser Software zur Haushaltsführung und Kontenübersicht.