Tipps für den Uni-Flirt

Ein flüchtiger Blick in der Uni-Bibliothek, ein zaghaftes Lächeln in der Mensa… so fängt es meistens an. Es muss ja nicht gleich für die Ewigkeit sein. Vielleicht ist der gut aussehende BWLer oder die süße Lehramts-Studentin auch nur “nett”. Der einzige Weg, es herauszufinden ist: Ansprechen. Was also hält Sie davon ab?

Flirten an der Uni – eigentlich ein Kinderspiel. Schließlich ist jeder neu hier. Das verunsichert viele Erstsemester ebenso wie es sie vereint. Und Punkte, an denen sich Wege kreuzen können, gibt es auch zuhauf. Wie das gehen kann, verraten wir im Folgenden:

Flirten an der Uni

Wer sich in der Uni aufhält, tut es natürlich zunächst einmal aus einem Grund: Um zu lernen. Daher sind  konzentrierte Arbeitsphasen und Seminare wohl weniger dazu geeignet, das spannungsgeladene Schweigen zu brechen. Doch abgesehen davon gibt es genügend Möglichkeiten, sich “zufällig” über den Weg zu laufen. In der Mensa oder der Bibliothek, vor dem Vorlesungssaal, bei Fachschafts-Partys, auf der Straße – eigentlich egal.

Kein akademischer Diskurs

Dann steht er oder sie direkt vor einem. “Was tun?”, rätselte der griechiche Göttervater. Lösung: Unterhalten Sie über Offensichtliches. Sprechen sie ihn oder sie auf Dinge an, die er an sich hat oder die Sie beide jetzt im Moment angehen. Das kann der Speiseplan in der Mensa sein, das Buch, das er oder sie mit sich herumträgt oder (falls Sie gemeinsam studieren) Ereignisse aus dem letzten Seminar.

Hauptsache: Keine “schweren” Inhalte. Schließlich wollen Sie Ihren Gegenüber anflirten, nicht in einen akademischen Diskurs verwickeln.

Kaffee oder Tee?

Ab jetzt heißt es: Lassen Sie sich das Gespräch entwickeln. Wenn es sich ungezwungen mit ihm oder ihr plaudern lässt, können Sie die nächste Stufe zünden: Die Einladung, das Gespräch woanders weiterzuführen. Studi-Cafés sind schließlich in jeder Uni-Stadt dicht gesät,  und bei einem Heißgetränk in gemütlicher Athmosphäre lässt sich auch unverbindlich miteinander flirten.

Falls er oder sie die Einladung ablehnt – kein Problem, der Kaffee lässt sich auch vertagen. Wenn Ihr Gegenüber grundsätzlich interessiert ist, Sie näher kennenzulernen, wird er oder sie sich “verhandlungsbereit” zeigen.

Es geht auch ohne

Doch selbst, wenn Sie sich getäuscht haben sollten und Ihr Gegenüber Ihnen signalisiert, dass er kein weitergehendes Interesse an Ihnen hat: Davon geht die Welt nicht unter.

Betrachten Sie Flirten einfach als “Spiel”. Es lebt von der Leichtigkeit zwischenmenschlicher Spannung. Die Frage, ob oder wie es nach diesem Gespräch weiter geht oder nicht, sollte nicht unbedingt im Vordergrund stehen.

Studium ernst nehmen

Hier schließt sich der Kreis. Denn in erster Linie dient das Studium Ihrer Ausbildung. Daher sollten auch Seminare und Vorlesungen im Mittelpunkt des Uni-Besuchs stehen – nicht die hübsche Bank-Nachbarin oder der attraktive Typ in der Lerngruppe. Neben der akademischen Pflicht ist der Flirt die Kür im Studienplan.

Im Gegensatz zu Vorlesungen und Seminaren lassen sich Gelegenheiten und Abläufe zum Flirt an der Uni nicht planen. Und auch, wenn es paradox klingt: Menschen, die nicht auf der Suche sind, üben auf andere die größte Anziehungskraft aus. Wer das beherzigt und Flirts als willkommene Abwechslung im studentischen Alltag sieht, wird in den kommenden Semestern unter Umständen viel Spaß haben.