Weltreisen heißt Erleben hautnah

“Alle Karten sind gezeichnet, jedes Erdloch untersucht, jeder Hügel ist erklommen, jeder Grashalm ist verbucht.” (Subway To Sally “Unentdecktes Land”). Wohl wahr. Weiße Flecken suchen Weltreisende heutzutage vergeblich. Dennoch haben Reisen auf den Spuren von Columbus, Polo oder Humboldt nichts an Reiz verloren.

Ein Grund dafür ist die allgegenwärtige Globalisierung: Die Welt wird scheinbar immer kleiner. Tägtäglich veranschaulichen uns Reportagen und Nachrichten die Faszination fremder Kulturen und entfernter Länder. Das weckt Begehrlichkeiten.

Weltreisen immer einfacher

Hinzu kommt: Verkehrs- und Kommunikationsnetze verdichten sich zusehends. Benötigte James Cook auf dem Seeweg über Kap Hoorn und Neuseeland noch rund zwei Jahre, bis er einen Fuß auf australischen Boden setzen konnte, landen wir heute direkt in 27 Stunden auf der anderen Erdhalbkugel.

Die Frage des Transfers ist häufig nur eine Frage des günstigsten Anbieters. Die Tourismus-Branche gehört schließlich seit Jahren zu den Wirtschaftszweigen mit den höchsten Gewinnen. Dabei befinden sich Weltreisen mittlerweile ebenso selbstverständlich im Portfolio von Reise-Agenturen wie Angebote für All-Inclusive-Club-Ferien und Wellness-Wochenenden.

Entdeckungstour und Sinnsuche

Einst so unerreichbare Länder wie Indien, China, Chile oder Namibia rücken nun in greifbare Nähe. Vielleicht ist es auch die geheime Sehnsucht nach den Pfaden jenseits der touristisch erschlossenen Verkehrswege, die jährlich viele Menschen in die entlegendsten Winkel der Welt zieht.

Die Frage danach, was wirklich hinter den Welt-Nachrichten und Reisereportagen liegt, mit denen wir täglich in den Medien konfrontiert werden. Die Lust darauf, etwas zu wagen, von dem andere nur schwärmen.

Abenteuer und Nervenkitzel, spirituelle Erfahrung und die Chance auf einzigartige, unmittelbare Erfahrungen für das restliche Leben. Weltreisen heißt Erleben hautnah.

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