Oldenburg als neuer Medizin Studienplatz

In Weser-Ems und bundesweit werden Allgemeinmediziner, sowie Fachärzte händeringend gesucht. Längst ist es in vielen deutschen Krankenhäusern erkennbar, dass der Arztberuf bei deutschen Studenten nicht in den führenden Positionen der Agenda für ein Studium zu finden ist. Um die Problematik zu mindern, hat die Oldenburger Universität ein neues Konzept ins Leben gerufen und die Studienplätze für Medizin erhöht.

Neue Studienplätze in Weser-Ems: Das Medizinstudium an der Oldenburger Uni

Der Ärztemangel in Kliniken und in der fachärztlichen Niederlassung nimmt besorgniserregende Formen an. Das ist ein Grund, warum die Universität in Oldenburg die Plätze für das Medizinstudium verdoppelt hat und für eine Senkung des Ärztemangels in Weser-Ems beitragen möchte. Medizin studieren können Sie an der Oldenburger Universität in verschiedenen Fachrichtungen und in einem modernen, technisch ausgefeilten und ansprechenden Ambiente.

Die European Medical School, kurz EMS sieht vor allem der medizinischen Versorgung in den ländlichen Regionen mit Besorgnis entgegen. Ein Großteil der ausgebildeten Mediziner verlassen ihre Heimat und beginnen die berufliche Tätigkeit in Metropolen wie München, Stuttgart oder Berlin und Frankfurt. Generell zeigt sich, dass der Beruf des Landarztes von angehenden Medizinern als wenig attraktiv eingestuft wird. Hier möchte die seit Oktober 2012 Mediziner ausbildende Universität mit einem guten Beispiel und Zukunftsperspektive vorangehen.

In Oldenburg studieren und in der Heimat praktizieren

Ursprünglich stellte die Universität 40 Studienplätze im Bereich Humanmedizin zur Ausschreibung. In diesem Jahr hat sich das Kontingent verdoppelt, so das 80 Interessierte ein Medizinstudium an einer der modernsten deutschen Universitäten beginnen und den Beruf des Humanmediziners ergreifen können.

Neben dieser Verdoppelung hat die Koalition in Weser-Ems angekündigt, weitere 200 Studienplätze in der Medizin zu schaffen und so gegen den Ärztemangel vorzugehen. Durch eine Bereitstellung von 50 Millionen Euro pro Jahr sollten die Ausbildungsmöglichkeiten optimiert und mehr Studenten die Chance auf einen medizinischen Studienplatz in ihrer Heimatregion gegeben werden.

In der Praxis zeigt sich, dass ein Medizinstudent nach einem Studium auswärts nur selten in die Heimat zurückkehrt und dort praktiziert. Die Bereitstellung der Gelder und die Erweiterung der Studienkapazitäten sollen die Universität interessanter, bekannter und zur ersten Wahl von Medizinstudenten aus Oldenburg und gesamt Niedersachsen machen.

Die Zielsetzung basiert darauf, junge Menschen für ein Medizinstudium in Weser-Ems zu begeistern und den Grundstein zu legen, dass die jungen Ärzte in ihrer Heimat tätig werden und sich nicht nach einer Ärztestelle fernab von Weser-Ems umsehen.

Wirtschaftliches Wachstum und Gesundheitsstabilität in Weser-Ems im Fokus

Die Region Weser-Ems ist ein wichtiger und kontinuierlich wachsender Wirtschaftsstandort. Daher spielt die gesundheitliche Versorgung in dieser Region eine nicht zu unterschätzende Rolle und bedarf größter Aufmerksamkeit.

Auf dem Land, aber auch in fachmedizinischer Niederlassung und in Kliniken fehlen zahlreiche Ärzte. Dem möchte die Landesregierung vorbeugen, in dem sie die Universität Oldenburgs unterstützt und das Interesse an medizinischen Studiengängen fördert. Die Praxis zeigt, dass in der Heimat studierende Mediziner nach ihrem Abschluss nicht abwandern und heimatnah tätig werden.

Melden Sie sich jetzt für ein Medizinstudium an und profitieren von dem Vorteil, unweit der Heimat studieren und den Grundstein für Ihre berufliche Karriere legen zu können. Nach dem Abschluss an der Universität Oldenburg finden Sie in Weser-Ems zeitnah eine Anstellung und können als Arzt in einer Klinik oder als Facharzt in Niederlassung tätig werden.

Oldenburgs Stadtverantwortliche gegen mit gutem Beispiel voran!

Die Bindung junger Menschen an ihre Heimat ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wichtig ist hier, dass die beruflichen Chancen aufgezeigt und von Anfang an fokussiert werden. Die Verdoppelung der Studienplätze in der Medizin, sowie die Aussicht auf 200 weitere Medizinstudienstellen geben eine Richtung vor und vermeiden, dass junge Menschen abwandern und ihr Glück beim Studium und im Anschluss in einer anderen Region suchen müssen.

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